Sonntag, 12. Dezember 2010

on the road to magnetic island (6. & 7. dezember) und magnetic island selbst (8. – 12. dezember)

von cairns aus sind wir am 5. dezember noch spät abends, nach einem entspannenden tag an der esplanade mit schwimmen, sonneliegen (also eigentlich schatten-liegen) und bisschen spazieren gehen, weitergefahren. unser ziel war magnetic island (eine kleine, schöne insel vor der stadt townsville, die wiederum 350 km südlich von cairns liegt), und auf diesem weg haben wir natürlich wieder ein paar stops eingelegt:

innisfail
dies ist ein kleines, idyllisches städtchen ca. 80 km südlich von cairns, wo wir kurzen schlaf- und frühstückshalt gemacht haben.

mission beach
ist eigentlich eine art „rimini“ der ostküste, nicht weit von der autobahn entfernt und dadurch entschieden wir uns für diesen kleinen umweg. bereits am weg wurden wir damit belohnt, dass wir einen cassowary gesehen haben. cassowaries sind verwandte des emus und eine bedrohte vogelart – wir hatten das glück, einen aus nächster nähe neben der straße zu sehen! in mission beach selbst waren wir auch sehr positiv überrascht – da gerade die regenzeit ist, fanden wir einen zwar bewölkten, dafür aber praktisch menschenleeren, wunderschönen und sehr langen sandstrand vor, auf dem wir uns eine gute weile die beine vertraten.

tully
tully ist die zweit-nasseste stadt australiens und hält seinen rekord bei über 7.900 mm regen in einem jahr. demnach ist das symbol der stadt auch ein riesengroßer gummistiefel. dreimal dürft ihr raten, wie hoch der ist ;)… 7,9 m.

cardwell
in diesem kleinen ort hatten wir geplant, den viel-gepriesenen „forest drive“ zu machen, der schöne aussichtspunkte und wasserlöcher versprach. da wir die zufahrt nicht auf anhieb fanden, mussten wir jedoch warten, bis die touristeninfo aufsperrte (wir waren schon gegen 7.00 uhr früh da) – was wir bei kaffee am strand taten. und auch hier konnten wir wieder für uns ungewöhnliche tiere in freier wildbahn sehen: ziemlich große meeresschildkröten!
bei der touristeninfo entpuppte sich der geplante drive dann leider als ungeteerte straße, die wir mit unserem camper leider nicht befahren dürfen (schon gar nicht für 50 km), also sind wir ohne diese eindrücke weitergefahren.

ingham
auch hier fanden wir nicht so ganz das, was wir suchten. laut infobroschüre über die region ist ingham „little italy australiens mit mediterranem charm“ – davon war jedoch leider gar nichts zu spüren (außer dass ein autohändler einen italienischen namen hatte), und deshalb sind wir schnell weiter gefahren, und zwar nach forrest beach.

forrest beach
ist eine kleine siedlung am meer, wieder mal mit einem sagenhaft schönen strand (und sogar netzen gegen die quallen, also konnten wir hier schwimmen) – und dem bis jetzt ersten und einzigen „spar“-supermarkt den wir auf unserer reise gesehen haben! (die suche nach heimischen produkten wie brot und käse war jedoch leider vergebens ;))

magnetic island
wie schon gesagt, magnetic island ist eine kleine insel (ca. 10 x 10 km) nicht weit vom festland entfernt. sie ist bekannt für ihre schönen, abgeschotteten und einsamen buchten und gilt als kleines paradies – was wir nur bestätigen können. daher haben wir uns hier 4 tage ruhe, strand, sommer, sonne, meer (und pause vom fahren) gegönnt.

wir sitzen gerade vor unserem camper und haben gesellschaft von possums (kleinen beuteltieren, die eichhörnchen ähneln, jedoch etwas größer sind), wallabies (die kleineren verwandten der kängurus), schwarzen und weißen kakadus und bunten papageien sowie unzähligen schmetterlingen. ein besonderes erlebnis sind auch die spaziergänge auf der insel, wo man, wenn man ein bisschen aufmerksam ist einige koalas zu sehen bekommt (siehe fotos)

wenn ihr das lest sind wir wieder am festland und fahren weiter richtung süden. das nächste mal melden wir uns kurz vorm feste… und bis dahin trinkt einen punsch für uns mit!


das gericht in innisfail


der cassowary


mission beach


das wahrzeichen von tully - der 7,9m hohe gummistiefel


eine kleine, süße kirche in der nähe von tully


cardwell, am strand


hier eine der meeresschildkröten, die wir während unserem frühstück am strand von cardwell beobachten konnten


mario fand bei einem wasserloch auch einen neuen freund, der sich nur schwer von ihm wieder los riss... der "kleine" schmetterling ist ein ulysses-schmetterling und erreicht eine flügelspannweite von bis zu 10 cm!


forrest beach


der spar von forrest beach... wir fühlten uns richtig "heimelig"


balding bay auf magnetic island. in diese bucht kommt man nur über einen kurzen spazierweg durch den wald (weshalb sie vermutlich auch menschenleer war...)


wir beide in balding bay


ausblick von der straße auf eine der 20 verschiedenen kleinen buchten von magnetic island



und zu guter letzt: dies ist einer der zwei baby-koalas, die wir gesehen haben. natürlich hat er grad geschlafen - koalas schlafen bis zu 20 stunden täglich... (allerdings konnten wir ihn auch beim sich-strecken und fressen beobachten!)

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