unser aufenthalt in peking war relativ kurz, und daher gibt’s auch nicht besonders viel darüber zu berichten.
der erste tag war mal mit zug-ticket-besorgen gefüllt. da möchte man meinen, dass das doch nicht so schwierig sein kann, an einem bahnhof, wo es 81 verschieden ticket schalter gibt, zwei zugtickets von peking nach ulaanbaatar zu bekommen… doch so einfach ist das in china nicht: der einzige englisch-sprachige schalter war geschlossen, die anderen schickten uns von einem zum nächsten, zum dritten und wieder retour zum ersten… kurz: die suche war mühsam, und erst mit hilfe unseres hostels und zwei reiseführern gelang es uns, das richtige zug-ticket-büro ausfindig zu machen, wo wir am zweiten tag dann auch endlich unsere tickets bekamen.
die restlichen zwei tage in peking haben wir damit verbracht, dem straßenlärm zu entfliehen und durch die „hutongs“ (die seitengassen) der stadt zu wandern. dabei haben wir den lama tempel – ein tempel aus dem 18. jahrhundert, der früher ein palast war und wirklich wunderschön ist, mit vielen goldenen buddha-statuen. die größte ist 18 m groß (plus noch mal 8 m unterirdisch) und aus einem einzigen baumstamm geschnitzt – da bekommt man schon fast ein steifes genick beim hinaufschauen =)
zudem haben wir uns auch den konfuziustempel angesehen, und sind zu dem entschluss gekommen, dass der viel viel schöner und vor allem um einiges besser erhalten (bzw besser gepflegt) ist, als der konfuziustempel in qufu. beeindruckt haben uns vor allem die verschiedenen farben, wandtäfelungen und bemalungen – die in qufu ähnlich waren, aber lang nicht so gut sichtbar waren.
die dritte sehenswürdigkeit, die wir uns ansehen wollten, war die beijing underground city – eine unterirdisch angelegte bunker-stadt aus den 70’er jahren, die aus angst vor einem atomkrieg gebaut wurde und scheinbar von wohnungen über kinos alles enthalten soll. leider standen wir hier jedoch vor einem aufgelassenen museum… =(
also sind wir stattdessen zum tiaannmen platz – dem weltweit größten öffentlichen platz spaziert und haben uns von dieser wucht und größe (und gleichzeitig irgendwie beengenden stimmung durch das enorme polizeiaufgebot, und dem fehlen von gemütlichen bänken, blumen oder sonstigem) überzeugt.
das war's dann auch schon mit peking - wir wissen ja, dass wir nach der transsib noch mal hinkommen, und für diesen stop stehen dann die chinesische mauer, sowie auch die verbotene stadt auf dem programm!
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