Donnerstag, 3. März 2011

unser gesamtfazit

hallo ihr lieben,

und willkommen zu dem "offiziellen schlusssatz" unseres blogs. zuallererst möchten wir uns bei euch dafür bedanken, dass ihr unseren blog verfolgt habt - was uns natürlich sehr sehr gefreut hat, zu hören!

wie angekündigt, möchten wir in unserem letzten eintrag nochmal ein kleines fazit unserer gesamten reise präsentieren - und zwar mit ein paar highlights, die durchaus zur nachahmung empfohlen sind ;) wie schon des öfteren möchten wir hier nochmal einige bilder sprechen lassen (sofern es welche zu den highlights gibt), denn die sagen bekanntlich mehr als 1000 worte...

damit ist für uns nun auch (leider leider) dieses abenteuer zu ende - sollte es jemanden von euch je in gegenden verschlagen, in denen wir waren, hoffen wir, dass ihr euch bezüglich tips und tricks vertrauensvoll an uns wendet =) - nochmals danke für's reinschauen, und vielleicht ja bis zum nächsten blog, bei einer nächsten reise!

veronika & mario


und hier einige der vielen vielen highlights...:

die weite und breite der russischen taiga bestaunen
(östliches russland)




am nomadenleben in der wüste gobi teilnehmen
(mongolei)




sich durch menschenmassen auf den gipfeln chinesischer berge "boxen"
(huang shan & tai shan, china)




ein rad schlagen, auf straßen, die länger sind, als das auge sehen kann
(outback australien)




die milchstraße, den vollmond und den sternenhimmel bestaunen
(outback australien)





auf kamelen reiten und sanddünen klettern
(wüste gobi, mongolei)




baby-elephanten streicheln und füttern, und auf den erwachsenen elephanten reiten
(malaysien)





kängurus, koalas, lizzards, adler und noch viele andere tiere in freier wildbahn beobachten
(outback australien)



sich von netten und sehr ambitionierten lehrerinnen die geschichte eines kleinen russischen fischerdorfs erzählen lassen
(baikalskoe, russland)




sich am saftigsten grün der welt nicht sattsehen können
(teeplantagen in den cameron highlands, malaysien)




mit der sonne aufstehen & schlafen gehen, und beim aufstehen vom morgendlichen konzert der papageien-schar geweckt werden
(campen im outback australien)





die verbotsschilder-flut in singapur belächeln
(singapur)




sich den verschiedenen vielseitigen kulinarischen highlights von ganz asien an einem ort widmen
(singapur & malaysien)




den duft von chili und exotischen früchten nicht mehr aus dem kopf und aus der nase bekommen
(ganz südost asien)





den ort, an dem man gerade ist, einfach nicht verlassen wollen
(so gut wie jede unserer stationen)




bei den babushkas (älteren damen) an die tür klopfen, und um ein bett für die nacht bitten
(insel olkhon, baikalsee, russland)




weihnachten bei 30°C, am 25. dezember in der früh und mit santa claus feiern
(young, australien)




sich einen sport daraus machen, lebend die straße zu überqueren
(chinesische städte)




durch die russische taiga spazieren, und nachher erfahren, dass auf dem selben spazierweg kürzlich bären und wölfe gesehen wurden...
(sjeverobaikalsk, russland)




in eine russische "therme" gehen, in fast 50°C-heißem heilwasser alle möglichen wehwehchen heilen und mit den menschen aus der gegend plaudern, um gefragt zu werden, ob man extra wegen diesen besonderen heilenden wässern aus österreich nach sibirien gekommen ist
(goudzhekit, russland)




bei den preisverhandlungen sarkastisch fragen "made in china??" und ein stozles "yes, yes! chinese quality" zu hören
(textil- und kleidermärkte in china)




ein notizbuch mit stempeln von diversen kleinen cafés füllen
(gulang yu, china)




die möglichkeit haben, sich bei einem standl alle möglichen identitätskarten und ausweise zu kaufen, um sicher auch in die cocktail-bar gegenüber hineingelassen zu werden, die mit der aufschrift "we don't check your age" werbung macht
(khao san road, bangkok, thailand)




im café UdSSR ausgezeichnet frühstücken und freundlich bedient werden
(komsomolsk-na-amure, russland)



sich am heimflug entgeistert fragen: war's das schon? wo ist die zeit geblieben?... und einfach keine worte dafür finden, zu beschreiben, wie schön es wirklich war

Sonntag, 13. Februar 2011

fazit: zweites & drittes drittel

nach dem ersten drittel unserer reise haben wir ende oktober ein fazit über die länder, die wir bis dahin besucht hatten, veröffentlicht - und dies wäre eigentlich auch unser plan für das zweite und letzte drittel gewesen. die zeit ist uns jedoch irgendwie zwischen den fingern zerronnen, daher haben wir diese länder-resumés der fehlenden länder singapur, australien, malaysien und thailand jetzt nachgeholt, und möchten sie in diesem (vorletzten) eintrag veröffentlichen...


1. fazit: singapur

  • reisedaten & -fakten:
    • aufenthalt: 4 tage

  • landschaftliches
    • von „landschaft“ ist in singapur nicht viel zu berichten – wie halt in den meisten großstädten, es ist mehr eine „stadt-schaft“, die von vielen vielen shoppingzentren geprägt ist
    • singapur ist eine unglaublich saubere stadt, mit geschäftigen aber leisen straßen, und nur neuen autos (da es verboten ist, ein auto zu besitzten, das älter als 10 jahre ist)
    • die stadt ist gespickt mit grün, und besonders schön war der botanische garten, in dem man dem großstadt-trubel super entfliehen kann

  • menschliches & kulturelles
    • singapur ist ein unglaublich interessanter und ansprechender mischmasch von asiatischer, indischer, arabischer und westlich-europäischer kultur.
    • die menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit, zumindest in einem gewissen „sicheren“ rahmen
    • wie eh schon weitgehend bekannt, ist singapur eine der am meisten regulierten städte der welt. die flut an verbots- und gebotsschildern sind anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig und waren bei uns grund zu mehrmaligem schmunzeln.

  • kulinarisches
    • die kulturelle vielfalt singapurs spiegelt sich perfekt im kulinarischen angebot wieder – jegliche art der indischen, asiatischen, arabischen und westlichen küche ist vertreten
    • das angebot an „straßenfutter“ ist in sogenannten „hawker-centres“ zusammengefasst, die ausgezeichnetes essen zu durchaus leistbaren preisen anbieten, und zudem noch hygienische anforderungen absolut erfüllen
    • unser tipp für alle, die mal nach singapur kommen: einfach durchkosten, und dann merken, welche küche einem am besten schmeckt ;)


2. fazit: australien

  • reisedaten & -fakten
    • aufenthaltsdauer: 75 tage
    • gesehene orte: 4 bundesstaaten (northern territory, queensland, new south wales & victoria) – die einzelnen orte hier zu zählen ist irgendwie schwer möglich, da wir so oft irgendwo gestoppt haben… wenn man nur die „eckdaten“ nimmt, dann waren es ca 13
    • 2 camper:
      • „beppi“ – der uns 51 tage, 50 nächte und 11.065 km weit gebracht hat
      • „schrotti“ – in dem wir nur 2 nächte geschlafen haben, der uns jedoch, zum glück ohne auseinanderzufallen, ca 1.700 km weit gebracht hat
    • insgesamt 3 wochen mit freunden & familie aus der zeit von veronika’s austauschsemester vor 9 jahren verbracht

  • landschaftliches
    • australien ist ein landschaftlich enorm vielfältiges land:
      • tropen, regenwald und „wetlands“ im norden bei darwin und im kakadu national park
      • das rote, trockene, flache und unendlich weite outback in zentralaustralien
      • etwas höher gelegener regenwald in den kühleren atherton tablelands bei cairns
      • der älteste regenwald der welt – daintree
      • kilometerlange strände, einer schöner als der andere, an der ostküste australiens
      • eine für uns sehr ungewöhnlich große vielfalt an verschiedenen tieren, die in der wildnis leben und trotzdem zu sehen sind (känguru,, koalas, verschiedene echsen, vögel…)

  • menschliches / kulturelles
    • die australier sind seeeehr entspannte menschen, sehr locker und offen
    • uns persönlich hat es ziemlich getroffen, die probleme zwischen den “Weißen“ und den „Schwarzen“, den westlichen australiern und den ureinwohnern zu sehen – es scheint, zumindest für uns, ein teufelskreis zu sein, aus dem keiner einen wirklichen ausweg weiß
    • es ist sehr leicht, mit leuten ins gespräch zu kommen, was einem reisenden vor allem hilft, die nächsten stops zu planen und die einheimischen nach rat zu fragen
    • das wichtigste, für australier die irgendwie in küstennähe leben, ist das boot und das fischen
    • und: im outback australiens gelten etwas andere regeln, z.b. was „trinken beim fahren“ betrifft – denn nur dort machen raststätten werbung mit „kühlem bier“ ;)

  • kulinarisches
    • kulinarisch gesehen fanden wir, dass australien mehr den usa ähnlich ist, als wir (v.a. veronika) es in erinnerung hatten. es gibt an jeder ecke irgendein „restaurant“ einer fast-food kette, in entlegeneren orten sind Mc.Donalds & Co schon mehr als 100 km vorher angeschrieben, und laut statistik hat australien die usa in punkto uebergewichtige menschen bereits ueberholt.
    • den australiern ist ihr „bbq“ – das barbeque – heilig. an den meisten raststätten entlang des highways gibt es kochstellen, an denen jeder grillen kann
    • ausgezeichnet und durchaus zu empfehlen sind die burgers an den raststätten im outback – eine ordentliche protion, sehr gutes fleisch, und vor allem: ganz frisch zubereitet
    • weiters empfehlen können wir känguru-steak, am besten medium am barbeque… *yummy*
    • zudem eigen für australien ist die sogenannte „vegemite“, ein brotaufstrich bestehend aus hefe – am anfang furchtbar salzig, doch sehr zu empfehlen auf einem frischen toast mit butter!


2. fazit: malaysien

  • reisedaten- & fakten
    • aufenthaltsdauer: 13 tage
    • gesehene orte: 4
    • rundreise: kuala lumpur – taman negara – cameron highlands – melaka – kuala lumpur

  • landschaftliches
    • auch in malaysien haben wir sehr unterschiedliche landschaften gesehen:
      • der regenwald in taman negara, wo uns vor allem der canopy walk durch die baumkronen sehr gut gefallen hat, 1,2 km in ca 50 m höhe.
      • neu für uns waren die hügeligen teeplantagen mit ihrem fast surrealen satten grün in den cameron highlands
    • was die „stadt-schaften“ betrifft, so können wir sagen, das kuala lumpur irgendwo in der mitte zwischen bangkok und singapur liegt – nicht ganz so chaotisch, und nicht ganz so klinisch sauber und überreguliert
    • in melaka gab es das schönste und best-erhaltendste chinatown, das wir auf unserer reise gesehen haben

  • menschliches & kulturelles
    • die malaysier sind ein durchaus freundliches volk, und sehr angenehm für uns war, dass so ziemlich jeder gut englisch gesprochen hat – somit gab es praktisch keine verständigungsprobleme.
    • wir waren auch sehr überrascht, wie gut touristisch erschlossen und organisiert das land ist. abgesehen von einem eigenen „malaysien-logo“, es ist unglaublich einfach, von A nach B zu kommen, und das ohne wirklich vor „touristen-fallen“ angst haben zu müssen
    • vor allem im vergleich zu den chinesen und zu den thai erschienen uns die malaysier weniger aufdringlich
    • beeindruckt hat uns, dass in malaysien menschen aus verschiedenen ethischen und religiösen gruppen in harmonie und offenbar problemlos miteinander leben – muslime, christen, hindus und buddhisten, bzw. chinesen, malaysier, inder und andere asiaten scheinen kein problem miteinander zu haben und scheinen auch nicht zu versuchen, sich gegenseitig zu bekehren.

  • kulinarisches
    • kulinarisch gesehen ist malaysien sehr ähnlich zu singapur – man bekommt alle möglichen variationen der asiatischen, indischen und westlichen küche, eine besser als die andere
    • besonders gut gefallen haben uns die diversen „obststandln“, wo man jegliche art von exotischen früchten in mundgerecht geschnittenen stückchen bekommt
    • für jene von euch, die dieses kosten und das verschiedene „straßenfutter“ genauso interessant finden wie wir, können wir malaysien und die straßen kuala lumpurs nur wärmstens empfehlen.

4. fazit: thailand

  • reisedaten- & fakten
    • aufenthaltsdauer: 12 tage insgesamt (5 am beginn der reise, und 7 am ende)
    • gesehene orte: 2 – bangkok und phuket (daher ist dieses fazit auch sehr kurz gehalten – denn von den zwei haupt-tourismus-orten ist es nicht wirklich möglich, auf ein ganzes land zu schließen)

  • landschaftliches
    • bangkok ist eine großsstadt, und hat landschaftlich daher nicht viel zu bieten. was man über bangkok sagen kann, ist, dass es vielleicht eine der chaotischsten städte ist, die wir gesehen haben – es gab nämlich lange zeit keine bauvorschriften, und demnach gehen die straßen kreuz und quer, da jeder dort baute, wo es ihm gerade passte. trotzdem ist es jedoch eine sehenswerte stadt, vor allem die teile bangkoks, die nicht von touristen überlaufen sind (sprich kleinere seitengassen, lokale märkte, und die essens-straßen der thais
    • in phuket gibt es wunderschöne strände, und somit auch die einzige „landschaft“ die wir gesehen haben – traumhaft schön.

  • menschliches & kulturelles
    • die leute sind generell freundlich und auch meistens hilfsbereit, wobei wir auch hier fanden, dass diese eigenschaften abseits des touristentroubels viel leichter und eher zu finden sind, als in den touristenviertel.
    • jedoch hatten wir oft das gefühl, dass touristen ein wandelndes dollar-zeichen sind – ein eindruck, der aller wahrscheinlichkeit nach darauf basiert, dass wir uns in den touristischen ballungszentren aufgehalten haben.
    • im vergleich zu den malaysiern sind uns die thailänder touristen gegenüber etwas aufdringlicher, und beharrlicher vorgekommen, was teilweise auf märkten (bekleidungsmärkten, nicht lokalen nahrungsmittelmärkten) ein bisschen mühsam war – aber auch hier ist dies vermutlich in ländlicheren, von touristen weniger besuchten gebieten, anders.
    • was den essens-verkauf angeht, so sind die thais sehr bemüht darum, den europäischen touristen vor der thailändischen schärfe zu warnen – wir haben es wirklich sehr nett gefunden, dass der großteil der straßen-essens-verkäufer uns lieber zweimal fragte, ob wir wirklich diese scharfe sauce möchten, als zu riskieren, dass wir es nicht essen können…

  • kulinarisches
    • von dieser warte aus gesehen, waren auch die touristischen ballungszentren der himmel auf erden für den gaumen. angefangen von herrlichem, exotischem obst, welches man in mundgerecht geschnittene stücke an jeder straßenecke bekommt, über straßen-standln mit den verschiedensten reis-, nudel-, fleisch-, oder teilgwaren-gerichten bis zu gemütlichen restaurants – gegessen haben wir überall ausgezeichnet.
    • die thailändische küche ist, wie ihr ruf ja schon verrät, ziemlich würzig und scharf, was natürlich geschmackssache ist (und unseren geschmack voll getroffen hat) – wie jedoch schon gesagt, auch für jene menschen, die es lieber milder haben, ist jedes gericht zu essen, denn meistens wird die chilisauce in jede portion extra beigefügt, oder überhaupt von einem selbst dann untergemischt und dosiert.
    • generell besteht die thailändische küche hauptsächlich aus reis, chili, hühnerfleisch, gemüse, und cashew-nüssen. was die süßspeisen angeht, so sind hier früchte stark vertreten, aber auch karamellisierte nüsse und bisquit-kekse, oder frittierte teigwaren mit süßlichen füllungen.

Freitag, 11. Februar 2011

phuket & bangkok (25. jänner – 2. februar)

sooo… mittlerweile sind wir schon wieder in good old austria angelangt, haben unsere familien wiedergesehen und versucht, zu realisieren, dass tatsächlich ein halbes jahr vergangen ist... natürlich haben wir aber nicht vergessen, dass wir euch noch ein paar berichte schuldig sind. also – soviel sei schon verraten: in diesem blogeintrag geht es um unsere letzten stationen phuket und bangkok, und in den nächsten tagen werden wir hier noch sowohl ein fazit über die länder, die bei unserem eintrag „fazit: erstes drittel“ fehlten, sowie eine kleine gesamt-zusammenfassung der highlights unserer letzten sechs monate veröffentlichen.

aber eines nach dem anderen…

phuket (25. – 27. jänner)

unser letzter eintrag berichtete noch von melaka, wo wir uns 3 tage aufgehalten haben. anschließend sind wir am 24. jänner zurück nach kuala lumpur gefahren, um dort dann am 25. abends nach phuket weiterzufliegen.

in phuket angekommen, sind wir mit dem taxi nach längerem verhandeln über den preis in unser hostel im zentrum der stadt gefahren. von dort aus sind wir dann am nächsten tag nach kata-karon, einem langen und schönen, scheinbar „ruhigerem“ und „einsameren“ strand gefahren – von ruhig und einsam konnte jedoch nicht wirklich die rede sein… der strand selbst und das wasser waren wie im bilderbuch (weißer, feiner sandstrand und türkises wasser), aber die menschen aalten sich wie sardinen am wasser.

da war uns eigentlich das zentrum phukets mit seinen märkten und vielen verschiedenen essens-standln lieber, denn dort gab’s viel mehr zu schauen. daher sind wir an unserem letzten tag in phuket auch nicht mehr an den strand gefahren, sondern in der stadt geblieben, von wo aus wir dann am 27. am abend mit einem nachtbus nach bangkok gefahren sind…

bangkok (28. jänner – 01. februar)

… wo wir dann auch am 28. jänner um 6 uhr früh angekommen sind. geplant war, dass wir dort am nachmittag des 28. uns mit ruth und steffen treffen, und unsere letzten vier urlaubstage mit den beiden gemeinsam verbringen. da sie jedoch leider erst am 29. kommen konnten, haben wir schon mal unser hotel – diesmal das elegante marriott resort & spa – inspiziert und uns in diese oase aus grünen palmen und angenehm kühlen pool zurückgezogen.

am 29. in der früh sind die beiden dann ebenfalls angekommen, und wir haben gemeinsam noch ein paar nette, entspannte und schöne, wenn auch etwas wehmütige (für uns beide) tage verbracht. neben bummeln, am pool entspannen und gegenseitigem auf-den-neuesten-stand-bringen, standen auch noch souvenir-shoppen, schneider und ganz ein bisschen sightseeing (der liegende buddha) auf dem programm, und so vergingen diese tage genauso wie der rest der letzten sechs monate – nämlich wie im fluge.

am 1. februar, um kurz vor mitternacht, war es dann soweit – wir sind in den flieger richtung heimat eingestiegen, und haben uns mit einem lachenden und einem weinenden auge von bangkok verabschiedet, stellvertretend für alle anderen unsere stops im letzten halben jahr.

phuket

dies ist der "idyllisch ruhige" strand kata-karon in phuket... abgesehen von den vielen, sehr vielen menschen, war das wasser aber herrlich warm, wunderschön türkis und der sand ganz fein und weiß




phuket "downtown" - im zentrum der stadt selbst




ein ruhiger obstmarkt in einer seitengasse neben unserem hostel - man kann dieses obst natürlich auch in mundgerechte stückchen geschnitten bekommen... (übrigens - die 15 baht im preisschild sind umgerechnet ca € 0,30.....)




das ist ein thailändischer öffentlicher bus - mit dem wir auch nach kata-karon (den strand) gefahren sind.



bangkok
unser hotelzimmer für die letzten vier nächte unserer reise - ein würdiger abschluss, findet ihr nicht?



und zu diesem würdigen abschluss gehört natürlich auch ein kokosnuss-cocktail ;)



wie man an diesem beispiel erkennen kann, war unser "schrotti" in australien doch noch in ausgezeichnetem zustand.... er musste zumindest nicht mit klebstreifen zusammengehalten werden




hier seht ihr den liegenden buddha, der in einem schönen tempel im innenhof einer grundschule versteckt ist



nochmals der liegende buddha



hier ein tempel (nein, nicht das zuhause des liegenden buddha, sondern sein nachbars-tempel)



das gleiche nochmal



die letzte anprobe beim schneider - ist ja schon fast wieder "business-tauglich", oder? bis auf die schuhe - die passen nicht so gaaaaanz dazu (farblich natürlich)



der berühmte "night-market" in bangkok, der jeden tag gegen 17.00 uhr aufsperrt und wo man bis ca mitternacht mit den verkäufern feilschen und handeln kann, um kollektionen von calvin klein zu bekommen, die so neu sind, dass der designer selbst noch nicht weiß, dass er sie entworfen hat ;)




jaaaa.... und hier sind wir, etwas müde, mit vorfreude und ein bisschen wehmut, bereits im flieger richtung heimat.... schön war's. sehr schön.....




Montag, 24. Januar 2011

cameron highlands (tanah rata) & melaka (18. – 24. jänner)

die zweite hälfte unserer zeit in malaysien war aufgeteilt, und zwar auf das hochland, sowie auf eine nette hafenstadt…:

cameron highlands (18. – 21. jänner)

wie wir ja schon in unserem letzten beitrag erwähnt haben, sind wir von taman negara aus in die cameron highlands gefahren. dort haben wir in einer enorm idyllischen kleinen pension im örtchen tanah rata ein zimmer für zwei nächte genommen. tanah rata liegt ungefähr auf 1.500 m seehöhe, und hat dadurch ein weniger heißes und v.a. weniger schwüles klima als der urwald oder kuala lumpur.

das kleine städtchen hat uns sofort gefallen. umringt von hügeln wirkte es irgendwie wie eine lustige mischung aus dem, was wir unter einem „größeren dorf am berg“ verstehen und einer asiatischen kleinstadt – ein bergdorf mit viel chinesischem und indischen essen… es war einfach nett, und wir haben uns pudelwohl gefühlt. am tag nach unserer ankunft haben wir mit einer tour (auf der wir die einzigen teilnehmer waren) eine teeplantage angesehen, waren auf ein aussichts-gipfel (ca 2.000 m höhe), sind durch den sogenannten „mossy forest“ (moosiger wald) gewandert, und waren in einer schmetterlingsfarm. jeder einzelne stop war sehr interessant. bei den teefeldern hat uns fasziniert, dass ein teebusch bis zu 300 jahre alt werden kann, und dass in früheren zeiten die frauen, die für die ernte zuständig waren, bis zu 30 kg teeblätter auf ihrem kopf trugen. heute geht die ernte zum großteil maschinell von statten, nur in den cameron highlands werden nach wie vor menschen benötigt, denn die felder sind für maschinen teils zu hügelig.

der „mossy forest“ wirkte einfach wie eine sagenwelt – wie direkt aus dem märchenbuch entsprungen (oder wir direkt ins märchenbuch gehüpft). dadurch, dass dieser regenwald so hoch gelegen ist, gibt es dort (gott sei dank) keine mosquitos und auch kaum schlangen. dafür ist jeder einzelne baum von einer dicken schicht moos überzogen, der boden sumpfrig-weich und die pflanzenvielfalt gewaltig.

in der schmetterlingsfarm haben wir viele verschiedene schmetterlinge beobachten können – jedoch leider ohne hintergrundinformation, wo sie eigentlich vorkommen etc.

nachdem wir von tanah rata so positiv überrascht waren, haben wir uns entschlossen, noch einen tag dranzuhängen und haben dafür die insel penang ausgelassen. diesen tag haben wir für herumspazieren, kaffee trinken, lesen etc verwendet – und er verging fast schneller, als uns lieb war ;-)

melaka (21. – 24.. jänner)

am 21. jänner ging es von tanah rata weiter – zuerst mit dem bus nach kuala lumpur, und von dort dann mit einem weitern bus nach melaka. melaka liegt südlich von kuala lumpur, am meer, und war seit 1500 von diversen europäischen mächten besetzt (portugal, holland & england). es war vor allem in früheren zeiten eine sehr wichtige hafenstadt, und ist seit 2008 teil des UNESCO weltkulturerbes.

das schöne an melaka sind seine engen straßen, und die tatsache, dass man dort durchaus zu fuß spazieren gehen kann, ohne von zu viel verkehr eingeschüchtert zu werden. wir haben ein nettes hostel in chinatown bekommen, und waren überrascht, wie gut dieser teil der stadt wirklich erhalten war. die meisten häuser waren architektonisch sehr ähnlich mit singapur oder kuala lumpur – noch ein überbleibsel aus der zeit, in der malaysien eine englische kolonie war. die häuser waren jedoch großteils sehr schön restauriert und renoviert.

das andere nette viertel melakas ist ein relikt aus der zeit unter holländischer herrschaft. am stadtplatz steht noch das alte rathaus, sowie einige andere häuser, die aus dieser zeit stammen und auch sehr schön wiederhergestellt sind.

wir hatten das glück, und waren am wochenende dort – am wochenende gibt’s in chinatown nämlich immer einen „night market“. die gesamte hauptstraße wird zur fußgängerzone, und gegen abend schießen eine unglaubliche menge an standln aus dem boden, die neben verschiedenen chinesischen köstlichkeiten auch allen möglichen ramsch anbieten. musikalisch untermalt ist dieses spektakel bei ca 50-60-jährigen chinesen, die sich mit karaoke die zeit vertreiben und mit voller innbrunst (nicht immer gaaanz richtig) singen. es war wirklich ein spektakel, das wir sehr genossen haben.

zudem erwähnenswert ist eine kurze bootsfahrt am melaka-fluss, die wir am abend unseres letzten tages gemacht haben. die promenade entlang des flusses ist hell beleuchtet, genauso wie die diversen sehenswürdigkeiten, und man bekommt einen guten eindruck von der stadt.

kurz und gut: melaka hat uns ebenso gut gefallen, und auch hier sind wir im endeffekt eine nacht länger geblieben, als geplant war.

heute (am 24. jänner) sind wir nach kuala lumpur zurückgefahren und werden von hier aus morgen nach phuket fliegen. unsere reise neigt sich langsam, jedoch leider unaufhaltbar, dem ende zu – die letzte woche beginnt… wir bleiben noch zwei tage in phuket, und treffen uns anschließend mit ruth in bangkok, wo wir gemeinsam noch vier weitere tage bleiben. dann heißt es für uns wieder zurück nach hause – und wir wissen jetzt schon, dass wir von diesem letzten halben jahr mit einem lachenden, und einem weinenden auge abschied nehmen werden. weinend, weil wir es sicher ganz gut noch das ein oder andere monat „on the road“ aushalten würden. lachend, weil wir uns natürlich auch schon sehr darauf freuen, euch alle wieder zu sehen!

in diesem sinne, wünschen wir euch einstweilen wie üblich viel spaß mit den fotos, und unsere berichte von thailand werden dann von zu hause folgen…


cameron highlands

der hauptplatz in tanah rata, mit einem katholischen konvent im hintergrund, und einem markt im vordergrund



unsere kleine pension



die teefelder, etwas höher noch als tanah rata gelegen



hier sieht man, wie die malay den tee händisch ernten



wir beide im "mossy forest"



und hier nochmal der märchenwald ("mossy forest")



eine kleine auswahl an schmetterlingen, die wir in der schmetterlingsfarm gesehen haben



melaka

die promenade entlang des melaka flusses, heute mit wohnungen, shops, und kaffeehäusern bzw restaurants.



der hauptplatz mit dem rathaus aus holländischer besatzungszeit



der night market in chinatown



hier ein beispiel des "ramsch", den man hier kaufen kann. oder wer von euch wusste, dass facebook, youtube & co eine flip-flop-marke sind???



ein beispiel für diese zweistöckigen häuser mit sehr detailreicher verzierung, die wir in kuala lumpur, singapur und eben melaka oft gesehen haben



ein kleines malay-dorf in mitten der stadt - eine art lebendes museum. hier sind wir mit dem boot vorbeigefahren



nochmal melaka bei nacht, diesmal wieder die promenade